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GRASLAND

Ein musikalisches Märchen über György Ligeti. Für Kinder, Familien und ihre Freunde.

Die belgische Theatergruppe Usine à Neige gestaltete ein Märchen über Musik und Leben des Komponisten György Ligeti. Ein Hase gibt sich größte Mühe, einer Umgebung in der hinter jeder Ecke ein Feind lauert, zu entkommen. Zentrale Themen sind das Entdecken neuer Dinge, das Ausleben der eigenen Fantasie und der Mut zum Wagnis/Experiment.

In "Grasland" treten auf: ein Pianist, ein Maler, ein Videokünstler, ein Hase und ein Kinderchor. Die bildreiche Familienvorstellung dauert eine Stunde, enthält keinen gesprochenen Text und ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Das Publikum erlebt sich in einer geheimnisvollen Begegnung mit einem Hasen. Dessen Lebensraum wird von einem Künstler gestaltet, der auf offener Bühne Landschaften malt. In diesen Landschaften entdeckt der Hase spielende Kinder. Neugierig nähert er sich und versucht deren Spiel zu verstehen. Die Kinder singen in einer ihm fremden Sprache und in wechselnden Landschaften, die sich auf Tafeln im Raum bewegen.(ist es so gemeint?e.) Videobilder und Musik illustrieren eindrucksvoll die Not des Hasen in dem Moment, als er von den Kindern entdeckt wird. Wird der Hase in dieser Gemeinschaft seinen Platz finden?

Ziel von Grasland ist es, Kindern mit ihren Familien die Musik und das Leben György Ligetis spielerisch und visuell-musikalisch nahezubringen.

Wer war György Ligeti?
György Ligeti, 1923-2006, zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Geboren in Ungarn, war Ligeti erst der Verfolgung durch die Nazi-Diktatur, später jener durch das kommunistische Regime ausgesetzt. Schließlich verließ er seine Heimat, versteckt in einem Post-Waggon, in Richtung Deutschland. In Köln kam er in Berührung mit der neuen Musik, in der Melodie und Tonalität tabu waren. Ligeti lehnte jedoch Verbote und dogmatische Direktiven strikt ab. So gelangen ihm Kompositionen einer sehr differenzierten und faszinierenden Musik. Dabei ließ er von Physik, Mathematik, bildender Kunst, Literatur ebenso wie von außereuropäischer Musik, Volksmusik und Jazz inspirieren. Seinen Lebensabend verbachte Ligeti in Wien.

Idee:  Letizia Renzini und Tjyying Liu
Regie: Letizia Renzini
Regie Kinderchor, Klarinette und "Hase": Tjyying Liu
Klavier: Jeroen Malaise
Kostüme: Lotte Stek
Lichtdesign: Peter Quasters
Produzent: Iris van Heesch
Live-Zeichnungen und Bühne: Mikel van Gelderen


Diese Produktion von Usine à Neige wurde zum Teil während einer Residenz für das Feniks Festival der Musiktheatergesellschaft Walpurgis in Mortsel, Belgien, entwickelt.

Termine & Tickets

So, 10.06.2018, 16:00 Uhr — Für alle Altersgruppen.
Wer mitwirken möchte, schickt ein Mail an: lr@mttw.at

 


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