LIES of CIVILIZATION

4 KomponistInnen / 4 Stücke / 4 Festivals

Uraufführung

KomponistInnen: Malte Giesen (DE), Øyvind Mæland (NO), Natalia Domínguez (CO), Yiran Zhao* (CN)


„Im Namen der Zivilisation, der westlichen Werte, der Demokratie und des Friedens …“

LIES of CIVILIZATION untersucht die Bruchstellen des „Zivilisations-Mythos“, der tief in's Wertegeflecht der westlichen Kulturgeschichte eingewoben ist. Vier VertreterInnen einer jungen KomponistInnen-Generation formulieren ihre Positionen zu ZIVILISATIONSLÜGEN und wissen, dass die Euphorie über zivilisatorische Errungenschaften die unmenschlichen Machenschaften und Verbrechen dahinter all zu oft verdeckt.
Alle vier Kurzstücke werden von Het Geluid Maastricht inszeniert und in ein abendfüllendes Musiktheater gesetzt. Mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und dem Ensemble PHACE stehen hierfür zwei international renommierte KünstlerInnen-Kollektive bereit.


PART OF THE JOB
„Beunruhigend finde ich, inwieweit Menschen tatsächlich Gewohnheitstiere sind: Heute mit all dem erworbenen Wissen über die menschliche Psychologie, die Ursachen des Klimawandels und sozialer Ungleichheit ... selbst die gut ausgebildeten Leute unter uns, sind Teil dieser Spirale.“ (Øyvind Mæland)

THE SINGLE DAY
„Ich möchte einladen, mit größerer Sorgfalt zu überdenken, was wir zu kennen glauben und was dabei die eigentliche Wirklichkeit der Beziehung zwischen uns und unserer Umgebung ist.“(Yiran Zhao)

WHITE BORDER
„Mich interessieren Rahmen, Rahmungen, Kontexte, Framing – im Spezielleren die Vermitteltheit jedweder Kommunikation.“ (Malte Giesen)

THE INVISIBLE
„Politische Macht wird auf den Einzelnen so ausgeübt, dass er die Gesetze und Regeln selbst befolgen muss - zumeist ohne Gewaltanwendung. Ich mag diese Idee der Unsichtbarkeit. Eine zugrunde liegende Kraft, unsichtbar und effektiv (gut oder schlecht).“
(Natalia Domínguez Rangel)


MIT
Neue Vocalsolisten Stuttgart: Truike van der Poel (Mezzosopran), Martin Nagy (Tenor), Guillermo Anzorena (Bariton), Andreas Fischer (Bass)
Ensemble PHACEReinhold Brunner (Klarinetten), Mathilde Hoursiangou (Keyboard/Sampler), Berndt Thurner (Schlagwerk)

TEAM
Inszenierung: Gable & Romy Roelofsen / Het Geluid Maastricht
Ausstattung: Davy van Gerven; Licht: Luc Schaltin; Dramaturgie: Georg Steker, Christine Fischer, Het Geluid; Idee und Konzeption: Georg Steker; Produktionsleitung: Jakob Berger/ Musik der Jahrhunderte Stuttgart

Eine Koproduktion von Musik der Jahrhunderte Stuttgart (DE), Musiktheatertage Wien (AT), Operadagen Rotterdam (NL), National Opera Bergen (NO) und Het Geluid Maastricht (NL).


Stückdauer: 75 Minuten, keine Pause
In englischer Sprache mit deutschen Untertiteln
WUK Projektraum

* Kompositionsauftrag der Musiktheatertage Wien finanziert durch


Termine

Fr, 13.09.2019, 19:00 Uhr Projektraum
Sa, 14.09.2019, 19:00 Uhr PROJEKTRAUM



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